Inhalt:
2.. „Selbstmord“ in der Literatur
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2.1. Lyrik |
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2.1. Belletristik |
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2.1. Dramatik |
3. „Selbstmord“ aus therapeutischer Perspektive
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3.1. Prävention |
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3.2. Intervention |
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3.2. Fachliteratur |
Zum Leben und der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gehören Krisen. Die meisten jungen Menschen werden aus diesen Krisen, die in der Zeit der Adoleszenz am häufigsten sind, gestärkt hervorgehen, denn sie haben eine positive Erfahrung gemacht, diese Krise zu bewältigen. Den Schülern dabei zu helfen, kann eine wichtige Aufgabe der Schule sein. Droht ein Schüler an Krisen zu scheitern und findet eventuell keine Unterstützung bei Eltern, Freunden oder anderen Erwachsenen, so kann diese Krise auch in Suizidalität übergehen.
Unabhängig von konkreten psychologisch-therapeutischen Maßnahmen durch Fachleute bietet sich im Rahmen der Schule weiters die Möglichkeit, im Unterricht zum Thema Selbstmord mit den SchülerInnen zu arbeiten und diese dadurch auch in existentieller Hinsicht für das Problem zu sensibilisieren.
Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung von Materialhinweisen, die einer Aufbereitung des Themas in verschiedenen Unterrichtsfächern (z.B. Psychologie, Religion, Deutsch) dienlich sein können.
2. „Selbstmord“ in der Literatur
2.1. Lyrik
„Angst –
Weißt du was das ist?
angst –
wovor?
angst –
vor dem ungewissen
angst –
vor dir
vor dem leben
dem leben müssen
dem leben wollen
dem nicht leben können [...]“
(Aus: Ringel, Erwin: „Das Leben wegwerfen“, Gedanken eines 16-Jährigen, S.28; )
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Autor |
Titel |
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Baudelaire,
Charles |
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Baudelaire,
Charles |
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Eichendorff, Joseph |
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Fried, Erich: |
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Goethe, Johann Wolfgang: |
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Gryphius, Andreas: |
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Hesse, Hermann: |
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Hesse, Hermann: |
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Hölderlin, Friedrich: |
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Lenau, Nikolaus: |
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Leopardi, Giacomo: |
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Nietzsche, Friedrich: |
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Pavese, Cesare: |
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Quevedo y
Villegas, Francisco |
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Raimund, Ferdinand |
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Rilke, Rainer Maria: |
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Rilke, Rainer Maria: |
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Rilke, Rainer Maria: |
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Rilke, Rainer Maria: |
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Rilke, Rainer Maria: |
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Trakl, Georg: |
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Verlaine, Paul: |
2.2.
Belletristik:
„In
einen kleinen Ort hineingeboren, mit Menschen, die nach Jahren besitzloser
Knechtschaft zu Handwerkern und Kleinbauern geworden waren, mittellos,
bedürfnislos, sprachlos, noch dazu in diese Umstände als Frau hineingeboren zu
werden, das ist von vornherein schon tödlich.“
(Aus:
Handke, Peter: „Wunschloses Unglück“.)
Beauvoir, Simone de: Alle Menschen sind sterblich
Dostojewski, Fjodor Michailowitsch: Die Dämonen
Goethe, Johann Wolfgang: Die Leiden des jungen Werther
Hamsun, Knut: Das letzte Kapitel
Hesse, Hermann: Der Steppenwolf
Perutz, Leo: Der Meister des jüngsten Tages
Schnitzler, Arthur: Fräulein Else
Schnitzler, Arthur: Leutnant Gustl
Torberg, Friedrich: Der Schüler Gerber
2.3. Dramen
Schnitzler, Arthur: „Das Vermächtnis“
Shakespeare, William: „Romeo und Julia“
Wildgans, Anton: “Dies irae”
Hebbel, Friedrich: „Maria Magdalena“
3. „Selbstmord“ aus therapeutischer
Perspektive
3.1. Prävention
Wichtige Bestandteile der
Suizidprophylaxe sind:
1.
Raum schaffen, über solche Gedanken sprechen zu können,
2. Ein
Bewusstsein dafür wecken, dass Suizidgedanken nicht Verrückt- oder Kranksein
bedeutet, sondern Ausdruck von schwerwiegenden Konflikten und Beziehungsproblemen
sind.
3.
Die Möglichkeit schaffen, über Probleme und mögliche Lösungsstrategien zu
sprechen.
4. Das
Thema Suizidalität enttabuisieren.
Weitere Informationen zur Suizidprophylaxe in der Schule finden Sie unter folgender Adresse: http://www.neuhland.de/Praevention%20in%20der%20Schule1.htm
3.2. Intervention
Links zur Beratung und Hilfe: http://www.help.gv.at/29/290111_f.html
3.3. Fachliteratur
Weitere Literaturhinweise
finden Sie unter der Adresse: http://www.bubis.com/ags/literat.htm
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Update: 23.Novembre 2000