SCHULERHALTER

Das Institut Neulandschulen wurde im Juli 1976 durch seine Eminenz Kardinal Dr. Franz König „als kirchliche juristische Person“ mit dem Auftrag errichtet, die Neulandschulen als Schulerhalter so weiterzuführen, wie sie bis zu diesem Zeitpunkt vom Verein Neulandschulsiedlung geführt worden waren. Auch der Gründungszweck, „den Menschen und der Kirche zu dienen", wurde beibehalten.

Der Kardinal würdigte damit die Aufbauarbeit und den umfassenden Einsatz einer kirchlich engagierten Gruppe, die sich aus der katholischen Jugendarbeit (etwa um 1925) gebildet, im Bund Neuland geformt und als lebendige, ordensähnliche Gemeinschaft zusammengeschlossen hatte.

Im Statut des Instituts Neulandschulen wurden die bis dahin bestehenden Verantwortungsstrukturen weitgehend beibehalten, in der Zusammensetzung des Kuratoriums die Weiterarbeit „im Sinne der bisherigen Neulandschule“ garantiert. Den Vorsitz im Institut Neulandschulen führt der vom Erzbischof von Wien auf Vorschlag des Vereins Neulandschulsiedlung bestellte Rektor. So wurde die „Idee Neulandschule“, die Einbeziehung aktiver Christen in die pastorale Jugend- und Erziehungsarbeit mit der Errichtung des kirchlichen „Instituts Neulandschulen“ institutionalisiert und gilt heute als ein mögliches Modell der Führungsform einer katholischen Bildungseinrichtung.

Ziel der pädagogischen Arbeit ist die Schaffung eines Ortes, an dem Kinder und Jugendliche „nach Maßgabe des Menschenmöglichen glücklich sein können“ (Univ. Prof. Dr. Karl Wolf).

Der geschäftsführender Rektor OSR Dir. Johann Zolles und in der Funktion als Geschäftsführer Dir. Maria Krebs und Dir. Gerhard Fahrenberger vertreten das Institut Neulandschulen nach außen.